Gestaltung von Testamenten

 

Ein Testament sorgt für klare Verhältnisse

Nur wenige Bürger sorgen sich um die Gestaltung ihrer letztwilligen Verfügung. Dabei führt gerade ein fehlendes oder nicht klar formuliertes Testament häufig zu Situationen, die nicht im Sinne des Erblassers oder der Angehörigen sind. Damit wird die Aufteilung des Erbes allein den Vorgaben des Gesetzgebers überlassen.

Mit der Errichtung eines Testaments hat man die Möglichkeit klare Verhältnisse zu schaffen. Hierbei gibt es zwei unterschiedliche Formen des Testaments. Zum einen gibt es das öffentliche und das privatschriftliche Testament.

 

Das privatschriftliche Testament

Das privatschriftliche Testament muss selbst mit der Hand niedergeschrieben und unterschrieben werden. Zu dieser Formvorschrift gibt es keine Ausnahme, da ansonsten das Testament unwirksam ist. Bei einem unwirksamen Testament tritt automatisch die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Grundsätzlich kann bei der Errichtung des Testaments jedes Schreibmittel herangezogen werden. Die Unterschrift bedarf den Vor- und Zunamen. Des Weiteren wäre es von Vorteil, wenn Ort und Datum angeführt werden. Das Fehlen von Ort und Datum führt jedoch nicht zur Ungültigkeit des Testaments.

 

Wichtiges für inhaltliche Gestaltung von Testamenten

Gestaltung des Testaments sollte folgendes beachtet werden: Die Vermögenswerte sowie bisher getroffene Verfügungen sollten zunächst detailliert aufgeführt werden. Werden mehrere Personen als Erben eingesetzt, bilden diese eine Erbengemeinschaft. Solch eine Konstellation bildet oft Konfliktpotential. Mit einem gut gestalteten Testament können diese Probleme jedoch entschärft und unnötiger Streit vermieden werden. Hierbei helfen die Gestaltungsformen der Teilungsanordnung, des Vorausvermächtnisses oder Vermächtnis.

 

Das öffentliche Testament

Das öffentliche Testament wird von einem Notar errichtet und hat gegenüber dem privatschriftlichen Testament den Vorteil, dass dem Erblasser jegliche Schreibarbeit in Form einer handschriftlichen Niederschrift erspart bleibt. Es besteht hier jedoch auch die Möglichkeit, dem Notar seinen maschinengeschriebenen testamentarischen Willen offen oder in einem verschlossenen Umschlag zu übergeben. Daraufhin fertigt der Notar ein Protokoll an. Hierbei kommt ein wirksames öffentliches Testament. Der Notar muss nicht zwingend vom Inhalt der Schrift Kenntnis erlangen. Um zu verhindern, dass das Testament unwirksam werden kann, ist es die Aufgabe des Notars festzustellen, ob der Erblasser testier- und geschäftsfähig ist.

 

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