Testamente

 

Testament ist nicht gleich Testament

In Bezug auf die Testamentsformen wird grundsätzlich zwischen einem ordentlichen und einem Nottestament unterschieden. Bei ordentlichen Testamenten wird hierbei zwischen öffentlichen und eigenhändigen Testamenten unterschieden.

 

Unterschied zwischen öffentlichem und eigenhändigem Testament

 

Öffentliches Testament:

– Wenn ein ordentliches Testament durch einen Notar erstellt wird spricht man von einem öffentlichen Testament. Dieses wird in der Regel mündlich erklärt, schriftlich niedergelegt und von Ihnen und dem Notar unterschrieben.

– Eine andere Möglichkeit ist die Übergabe einer offenen oder verschlossenen Schrift, die den Hinweis enthält, dass die Schrift Ihren letzten Willen enthält. Diese Schrift muss nicht zwangsläufig eigenhändig geschrieben sein und bedarf keiner Beratung durch den Notar.

Wird von Ihnen ein öffentliches Testament errichtet, ist es die Aufgabe des Notars zu prüfen, ob der Erblasser tatsächlich testierfähig ist und welche Testamentsform zulässig ist.

 

Eigenhändiges Testament:

– In der Praxis ist das eigenhändige Testament die am häufigsten gewählte Form der Testamentserrichtung.

– Bei einem eigenhändig errichteten Testament müssen sie unbedingt beachten, dass es komplett von Hand geschrieben und unterschrieben sein muss. Die Unterschrift hat mit Vor- und Familiennamen zu erfolgen. Werden diese Voraussetzungen nicht eingehalten ist das Testament ungültig.

– Orts- und Datumsangaben bei einem eigenhändigen Testament sind zwar nicht Pflicht, werden jedoch ausdrücklich empfohlen, da es so den Erben ermöglicht wird, einen Widerruf, Änderungen und Ergänzungen besser einzuordnen.

 

Was ist ein Nottestament?

Ein Nottestament ermöglicht es dem Erblasser, auch unter außergewöhnlichen Umständen seinen letzten Willen festzusetzen. Drei Monate nach seiner Errichtung verliert das Nottestament seine Gültigkeit, sofern der Erblasser noch lebt.

 

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Rechtsanwaltskanzlei Dr. Moos-Wittmund
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