Arbeitsrecht und Abfindung

 

Abfindung ist eine Einmalzahlung

Im deutschen Arbeitsrecht steht der Begriff Abfindung für eine Einmalzahlung, die aufgrund einer Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gezahlt wird. Abfindungszahlungen als solches sind im Kündigungsschutzgesetz nicht vorgesehen, da der Gesetzgeber auf den Bestandsschutz des Arbeitsverhältnisses abzielt. Die Höhe der Abfindung richtet sich in der Regel nach dem bestehenden Prozessrisiko für den Fall einer gerichtlichen Konfrontation. Die Qualifikation des Anwaltes bestimmt also erheblich die Höhe der Abfindungssumme.

 

Nicht immer Anspruch auf Abfindung

Als Abfindung ist in der Regel ein halbes Bruttomonatsentgelt je Beschäftigungsjahr vorgesehen. Ein Zeitraum von mehr als 6 Monaten wird grundsätzlich als ein ganzes Jahr gewertet. Sobald eine ordentliche betriebsbedingte Kündigung durch den Arbeitgeber ausgesprochen worden ist, sieht Kündigungsschutzgesetz seit dem 1. Januar 2004 einen Anspruch auf Abfindung für den Arbeitnehmer vor. Der Anspruch auf Abfindung setzt zwingend voraus, dass der Arbeitgeber in der notwendigen Kündigungserklärung darauf hingewiesen hat, dass es sich um eine betriebsbedingte Kündigung handelt und dass der Arbeitnehmer, sobald die dreiwöchige Klagefrist verstrichen ist, Anspruch auf die Abfindung hat.

 

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