Zugewinn

 

Definition Zugewinn

Der Begriff Zugewinn entstammt dem Familienrecht und bezeichnet den Unterschied zwischen dem Anfangsvermögen des Ehepartners oder Lebenspartners am Tag der Eheschließung oder Schließung der Lebenspartnerschaft und dem Endvermögen an dem Tag, an dem diese Zugewinngemeinschaft endet. Das Ende der Zugewinngemeinschaft kommt in diesem Sinne durch die Antragstellung der Scheidung bzw. Aufhebung, durch den Todestag des Ehepartners bzw. Lebenspartners oder durch die vertraglich vereinbarte Gütertrennung zustande.

Wann liegt ein Zugewinn vor?

Ein Zugewinn liegt vor, wenn das Endvermögen das Anfangsvermögen übersteigt. Ansonsten ist der Zugewinn 0.

 

  • – Das Anfangsvermögen ist das Vermögen, welches einem Ehegatten nach Abzug der Verbindlichkeiten beim Eintritt des Güterstands gehört
  • – Das Endvermögen ist das Vermögen, welches einem Ehepartner nach Abzug der Verbindlichkeiten bei Beendigung des Güterstands gehört. Der Güterstand endet mit der Zustellung des Scheidungsantrags.

 

Sofern der Zugewinn eines Ehepartners denjenigen des anderen übersteigt, so steht die Hälfte des Überschusses dem anderen Ehegatten als Ausgleichsforderung zu.

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